Jugend

„Abenteuer Heimat“ in Lüsen – Spannendes Landesjungschützen-zeltlager im Eisacktal

LANA / LÜSENAnfangs August machten sich 5 Jungmarketenderinnen/bzw. Jungschützen der Kompanie Lana mit zwei Betreuern für 4 Tage auf zum Landesjungschützenzeltlager des Südtiroler Schützenbundes.

In diesem Jahr fand das Zeltlager in Lüsen im Eisacktal statt. Am Donnerstag Mittag erfolgte die Anreise nach Lüsen und der sofortige Aufbau der Zelte am nahen Ufer des Lüsner Baches. Im Anschluss erfolgte die Begrüßung der knapp 130 Teilnehmer von dem Landesjungschützenbetreuers Mjr. Kuno Huber und sein Stellvertreter Martin Flatz, worauf auch die Jungschützenfahne am Lagerplatz gehisst wurde. Die Kinder und Jugendlichen wurden in 10 gemischten Gruppen eingeteilt, gaben sich dazu einen Gruppennamen und gestalteten Ihre mitgebrachten weißen Leibchen mit originellen Motiven. Nach dem Abendessen klang der Abend nach einem kurzen Spaziergang und der Besichtigung der nahegelegenen Kapelle am Lagefeuer aus.

Freitags ging es früh um 07.00 Uhr zum Frühstücken. Am Vormittag ging es mit dem geprüften Wanderführer Raimund Lamprecht auf eine Rundwanderung um Lüsen. Immer wieder wurden Pausen eingelegt wo uns Norbert Besonderheiten von der Natur, dem Dorf Lüsen und den Nachbartälern erzählte. Bemerkenswert war der Besuch der alten Holzsäge und der noch funktionierenden alten Mühle, die für die Jungschützen auch in Betrieb genommen wurde. Am Nachmittag stand der Besuch nahegelegenen Sportplatz das Weisse Kreuz Brixen mit der „First Responder“ Gruppe aus Lüsen auf dem Programm. Bei sechs Stationen lernten die Jungschützen die wichtigsten Erste Hilfe Maßnahmen, die Sie unter der fachkundigen Unterstützung auch alle selbst ausführen durften. Der Theoretische Teil durfte natürlich auch nicht fehlen. Im Anschluss fand ein Wettkampf auf einen vorgegebenen Parcours auf dem Sportplatz statt, wo das erlernte unter Zeitnahme und Aufsicht der Sanitäter nochmals abgerufen wurde. Obwohl unsere Gruppe aus Lana die jüngsten unter den Teilnehmern war, holte Sie den hervorragenden 10 Platz von 16 Mannschaften. Bei der anschließenden Preisverteilung wurde das Ergebnis auch freudig gefeiert. Bis zur Bettruhe wurde bei einem freundschaftlichen Fußballspiel noch alle Reserven abgerufen.

Am Samstag ging es wieder früh los. Die eingeteilten Gruppen vom Donnerstag bereiteten sich auf die Große „Wetten dass…“ Show vor. Den ganzen Vormittag wurde an kreativen Ideen für eine Wette gefeilt. Am Nachmittag begann dann ganz professionell mit Starmoderator usw. die große „Wetten dass…“ Show in Lüsen. Jede Gruppe stellte mit Ihren Wettpaten die Wette vor und so verging der Nachmittag bei gewonnen Wetten oder auch einzulösenden Wettschulden der Wettpaten im Fluge. Nach dem Abendessen wurde von der Theatergruppe Lüsen am Lagerfeuer Geschichten und Sagen aus Lüsen und dem Eisacktal vorgetragen. Gespannt lauschten die Teilnehmer den Geschichten und konnten nicht genug davon erfahren.

Auch ein Zeltlager geht einmal zu Ende. Am Sonntag hieß es am Vormittag wider die Zelte einpacken und alles sauber zu machen. Am späten Vormittag fand die Feldmesse am Zeltlagerplatz statt. Viele Familien der Jungschützen waren nach Lüsen gekommen um beim Gottesdienst mitzufeiern. Unter den Gästen waren der Bürgermeister der Gemeinde Lüsen, Josef Fischnaller und der Landeskommandant des Südtiroler Schütezbundes Mjr. Jürgen Wirth Anderlan. Vor dem Mittagessen fand noch die Preisverteilung der „Wetten dass…“ Show vom Vortag statt, anschließend ging es an das gemeinsame Mittagessen. Am Nachmittag wurde die Heimreise nach Lana angetreten. Unsere Jungschützen nehmen viele neue Erlebnisse und Wissen nach Hause und waren sich einig, nächstes Jahr sind Sie wieder dabei, wenn es heißt „Abenteuer Heimat“ – auf geht’s zum Landesjungschützenzeltlager 2020!

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Die Gruppe aus Lana nach erfolgtem Zeltaufbau

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Bei der Wanderung rund um Lüsen

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Mitten im Wettbewerb des Erste-Hilfe Parcours

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Die Theatergruppe Lüsen trägt am Lagerfeuer Sagen vor

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Jungschütze Noah beim Interview mit dem Landeskommandant Lkdt. Mjr. Jürgen Wirth Anderlan und einer Jungmarketenderin

 

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