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“In Südtirol fehlt ein inklusivistisches Zukunftsmodell”

Kürzlich lud die Schützenkompanie “Luis Egger – St. Walburg” zur offenen Gesprächsrunde “Zukunft Südtirol” ein.

Der Katalane Josep Maria Calabuig, Simon Constantini und Wolfgang Niederhofer  von der Brennerbasisdemokratie, Benjamin Pixner vom Südtiroler Heimatbund und Schützen-Bezirksmajor Andreas Leiter Reber diskutierten über die Unabhängigkeitsbestrebungen in Katalonien und Schottland und zeigten Parallelen und Unterschiede zur Situation in Südtirol auf.
Stefan Zelger zeigte einen Kurzfilm über das Referendum in Schottland, das sich im letzten Jahr knapp für den Verbleib bei Großbritannien entschieden hat. Die rund 50 Anwesenden waren besonders an den Ausführungen Calabuigs interessiert, der das Selbstverständnis des katalanischen Unabhängigkeitswillens aufzeigte. Er verwies auf die anstehenden Parlamentswahlen, die Kataloniens Politiker legimitieren sollen, die Sezession ihres Landes einzuleiten.
In Südtirol sei man davon noch ein gutes Stück entfernt, da die Südtiroler Politik keine inklusivistischen Zukunftsmodelle verfolgen, betonten die Vertreter der Brennerbasisdemokratie, die bereits seit einigen Jahren an einem solchen Modell arbeiten.
Abschließend hatten die Anwesenden die Möglichkeit sich einzubringen und den Podiumsgästen Fragen zu stellen.
Hauptmann Raphael Schwienbacher zeigte sich erfreut über die rege Diskussion und betonte, dass auch in Südtirol die Zeit reif dafür sei, neue Wege zu beschreiten.

 

2015_St.Walburg_Zukunf Südtirol (25)

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